Transportversicherung

Welche Transportversicherungen gibt es?

Transportversicherungen werden nach den spezifischen Bedürfnissen der Transportunternehmen angeboten. Es gibt spezielle Transportversicherungen für Speditionen ebenso wie für Werke oder Lageristen. Für Speditionsunternehmen, Logistik-Dienstleister oder Lagerhalter gibt es unter anderem kombinierte Haftpflichtversicherungen, die als Allgefahrenversicherungen angeboten werden. Diese Versicherungen sichern Unternehmen gegen Betriebsrisiken oder der Verkehrshaftung ab. Bei Versicherungen für die Betriebsgebäude sind Gefahren wie Einbruch, Diebstahl, Sturm und Hagel oder Leitungswasserschäden abgesichert. Um eventuelle Umweltschäden abzudecken empfiehlt sich eine Umweltschadensversicherung auf Basis einer Haftpflichtversicherung. Unabhängig von der Haftung gibt es Speditions-Güterversicherungen, die auch eingelagerte Waren einschließen können. Die modularen Verkehrshaftungsversicherungen können sehr individuell nach den betrieblichen Bedürfnissen gestaltet werden. Warentransportversicherungen können Warentransporte mit eigenen und fremden Transportmitteln absichern. Hier kann man den tatsächlichen Warenwert versichern, unabhängig von den Haftungsgrenzen der Speditionen oder Frachtführer. In der Regel sichern die Warentransportversicherungen die Be- und Entladungsvorgänge ab und alle Gefahren, die beim Transport von Haus zu Haus entstehen. Eventuell ist der Versicherungsschutz inklusive bestimmter Versicherungsleistungen wie dem Versicherungsschutz bei Messen oder Service-Transporten. Mit einer Warentransportversicherung sind Schadensfälle durch Unfall, Brand, Explosion, Diebstahl, Raub oder Einbruch versichert. Wie bei allen Transportversicherungen gibt es eine große Angebotsvielfalt, die sehr unterschiedliche Leistungen definieren. Warentransportversicherungen kann auf Transportmittel wie der Bahn, dem Kfz, Schiff- und Luftfahrttransportmittel abschließen.

Welche Transportversicherungen gibt es für spezielle Zielgruppen?

Spezielle Versicherungen gibt es auch für Werkstransporte. Hier kann man sowohl die Güter als auch die Arbeitsgeräte auf dem Werksgelände versichern. Alle Fahrzeuge auf dem Werkgelände lassen sich über die Werksverkehr-Versicherung absichern, zum Beispiel gegen Unfall, Brand, Explosion, Diebstahl oder Einbruch. Spezielle Transportversicherungen werden unter anderem für Schmuckhändler oder Banken angeboten. Zur Absicherung von transportieren Gütern wie Geld, Wertpapiere, Edelmetalle und anderen wertvollen Transportgütern schließen Banken sogenannte Bankvaloren-Versicherungen ab. Hier gibt es zwei Risikoklassen, einerseits für Güter, die im Schadensfall mit einer Sperrung versehen werden können, zum Beispiel Aktien oder Anleihen - und anderseits Güter, die im Schadensfall kein Ersatzverfahren kennen, zum Beispiel Edelmetalle. Spezielle Transportversicherungen gibt es für Unternehmen und Privatpersonen, die auf Messen oder anderen Veranstaltungen Waren ausstellen. Winzer können sich zum Beispiel über eine Faßleckageversicherungen absichern. Transportversicherungen gibt es auch als Privatversicherungen, unter anderem als Musikinstrumentenversicherung oder als Wassersportversicherung. Für See- oder Landtransporte gibt es weltweite Richtlinien in Form der Institute Cargo Clauses (ICC) der International Underwriting Association of London (IUA). Auch in Deutschland kann man die ICC-Klauseln als Grundlage für Transportversicherungen ansehen. Unter anderem für Seetransportversicherungen gibt es bestimmte unverbindliche Richtlinien, die von den Versicheren als Grundlagen anerkannt werden. Vorschläge für die Rahmenbedingungen bei Seetransportversicherungen hat unter anderem der Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft ausgearbeitet.